Die Initiative „Zeit für Solidarität/Dayanışma Zamanı“ unter der Trägerschaft des TB NRW e.V. schenkte gemeinsam mit den Kooperationspartnern Coach e.V., Train of Hope e.V., dem Ana-Tolia-Frauenverein und Türöffner e.V. Kindern in der türkischen Erdbebenregion mit der Aktion „Bi Kutu Umut / Hoffnung im Karton“ neue Hoffnung. Die Kampagne lief vom Montag, 27. März 2023, bis Mittwoch, 12. April 2023, an drei Standorten in NRW: Essen, Köln und Dortmund. Ziel der Aktion war es, den Kindern und Jugendlichen im Vorfeld des Ramadanfests (21.–23. April) und des türkischen Kindertages (23. April) durch Sachspenden Freude zu bereiten.
Spender*innen hatten die Möglichkeit, ein Paar Sportschuhe zu schenken oder einen Schuhkarton bzw. eine Stofftasche mit Schulmaterialien zu füllen. Die Lagerhalle der Yumatron GmbH in Essen diente als zentrale Sammelstelle, während die Kampagne in Köln von Coach e.V. und in Dortmund von Train of Hope e.V. organisiert wurde. Der Ana-Tolia-Frauenverein e.V. unterstützte die Aktion zusätzlich mit zwei Aktionstagen in Essen-Katernberg. Auch Türöffner e.V. mit Sitz in Würselen unterstützte die Aktion durch Spenden seiner Mitglieder.
Dank der gesammelten Spenden konnten insgesamt 631 Paar Schuhe für Kinder und Jugendliche, 319 mit Schulmaterialien gefüllte Taschen, zahlreiche Spielwaren, Rucksäcke und weitere Schreibwaren gesammelt werden. Ein Fünftel der Schuhe (135 Paare) wurde für Kinder in Syrien reserviert, während die übrigen Spenden am 14. April 2023 mit Unterstützung von UPS und LB Logistics in die Türkei transportiert und der Metropolstadtverwaltung Adana übergeben wurden. Zusätzlich spendete die Firma Deichmann 1.202 Paar Schuhe im Wert von 30.000 Euro, die ebenfalls nach Adana geliefert wurden. Der Spendengutschein wurde während des Besuchs des NRW-Europaministers und Chefs der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, im Sammellager in Essen überreicht.
Die Verteilung der gesammelten Schuhe fand vor dem Ramadanfest (21.–23. April) und dem Nationalen Kindertag (23. April) am 17. und 20. April 2023 in der Erdbebenregion, vor allem in Hatay, statt. Mitglieder und Unterstützer*innen von ZfS sorgten für die persönliche Übergabe an die bedürftigen Kinder.
Da trotz intensiver Bemühungen keine sichere Möglichkeit zur Überführung der Schuhe nach Syrien gefunden werden konnte, entschied man, die verbleibenden 137 Paar Schuhe durch die Istanbul-Stiftung in Hatay vor und während des Opferfests zu verteilen. Der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, übernahm die Verteilung persönlich. Neben Schuhen erhielten die Kinder in Geschenktüten auch Kleidung und Spielzeug.
Mit den Geldspenden in Höhe von 2.200 Euro wurden weitere 99 Paar Schuhe und Süßigkeiten für Kinder in Şanlıurfa gekauft. Mitarbeitende der Kommune Eyyübiye begleiteten einige der bedürftigen Kinder persönlich zu Schuhläden oder verteilten die entsprechend den Bedarfslisten beschafften Schuhe direkt an hilfsbedürftige Familien.
Die Aktion „Bi Kutu Umut / Hoffnung im Karton“ war ein herausragendes Beispiel dafür, wie Solidarität Grenzen überwinden und Hoffnung schenken kann – insbesondere für die jüngsten und verletzlichsten Mitglieder der Gesellschaft.
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